Portfolio Management

Portfolio Management

Dieser Text ist noch am Entstehen… Ziel: Fertiger Artikel im Januar 2023

Ziele setzen und ein Portfolio konstruieren ist wichtiger als die Auswahl von Einzelaktien! Das Management eines Portfolios ist so wichtig wie die anfängliche Aufbau, Risikomanagement und Verkaufsentscheidungen sind die wichtigsten Entscheidungen.

TLDR:

Portfolio Management ist die Konstruktion und Verwaltung einer Mischung von Investitionen um bestmöglich die erkannten Ziele des Anlegers zu erreichen. 

Portfolio Management in Eigenverantwortung oder mit Beratern

Grundsätzlich kann man dies entweder komplett in eigener Verantwortung machen oder gemeinsam mit Beratern. Dabei ist zielführendes Portfoliomanagement viel mehr als die Auswahl einzelner Titel und aus diesem Blickwinkel weitet sich das Aufgabenfeld! 

Rahmenfragen für Portfoliomanagement

Wichtig ist, anfänglich einige wichtige Fragen zu klären, um dann zu wissen, welches Portfolio passen könnte und welches nicht in diesen Rahmen passt. Genau dafür könnten auch Berater sehr sinnvoll sein! 

  1. In wessen Namen soll dieses Portfolio laufen? 
  2. Für wen soll dieses Portfolio Rendite abwerfen. 
  3. Was ist der Anlagezeitraum?
  4. Was sind die Ziele, die mit dem Portfolio verbunden sind?
  5. Wie geht man mit kurzfristigen Kapitalbedarf um?
  6. Welche steuerlichen Rahmenbedingungen gibt es zu beachten? 
  7. Wie viel Zeit steht für die Portfoliokonstruktion zur Verfügung? 
  8. Welche Depotbank / Trading kann zu welchen Kosten genutzt werden?
  9. Wie ist die Risikobereitschaft des Anlegers? 
  10. Wie sind die Informationsbedürfnisse des Anlegers? 
  11. Welche Punkte möchte der Anleger ausschließen?
  12. Was sind die Anlage- oder Handelsberechtigungen des Anlegers? 
  13. Welche Informationen möchte man über das Portfolio generieren?

Portfoliomanagement Ziele

Das Ziel ist letztlich, einen Plan für den Ausbau des Portfolios zu haben, welcher unter den gegebenen Bedingungen optimale Zielerreichung gewährleistet. Da die Ziele unterschiedlich sind und erst herausgearbeitet werden müssen, ist es gut, dies in einem Prozess zu erarbeiten. 

Portfoliomanagement und Outperformance

Portfoliomanagement kann versuchen, die größten Risiken einer Underperformance zu vermeiden. Allerdings richtet sich sinnvolles Portfoliomanagement nach den individuellen Zielen und nicht einfach danach, über den Zeitraum X eine Outperformance zu erreichen. 

Portfoliomanagement und Zeitmanagement

Wie Risikomanagement und Outperformance versucht werden kann, hängt auch von den zeitlichen Ressourcen ab. Jemand, der weniger als 1 Stunde pro Woche in Portfoliomanagement investieren möchte, ist ggf. Mit einem Portfolio aus 3-4 ETFs und einem Berater am besten aufgestellt. 

Jemand 

Portfoliomanagement und Risikomanagement

Risikomanagement ist ein wichtiger Teilbereich des Portfoliomanagements. Dabei hilft es, einmal historische Kursschwankungen zu sehen, insbesondere bei Aktien die Kursbewegungen im Jahr 2008 und 2020. Aber auch die Volatilität und die negative Performance von Bonds im Jahr 2022. Diese stellen keine logischen “Maximalwerte” da, sondern sind real beobachtete Werte.

Portfoliomanagement, CAPM und Effiziente Grenze

Im Capital Asset Pricing Model ergibt sich die Theorie, dass Assets unterschiedliche Volatilitäten und unterschiedliche Renditen haben. Ein optimales Portfolio sollte nun möglichst aus den höchsten Renditen und niedrigsten Volatilitäten bestehen. Je gegebener Volatilität gibt es also nur ein optimales Asset mit höchster Rendite. Alle anderen Assets der gleichen Volatilität sind nicht relevant, da die Rendite niedriger liegt. Daraus ergibt sich eine Efficient Frontier. 

Mit risikolosem Zins, welche man im Modell für Einlagen oder Kredite verwenden könnte und im Modell gibt es keine Steuern und Tradingkosten. Dann ergibt sich ein Punkt auf der Efficient Frontier und dieser Punkt wird mit dem risikolosen Zins kombiniert, je nach Risikoneigung. 

Probleme von CAPM und Portfoliokonstruktion

In der Theorie ein sehr schönes Modell. In der Praxis allerdings nicht besonders hilfreich. Volatilitäten und Renditen und Erwartungen davon ändern sich ständig. Es fallen Tradingkosten an. Es existieren verschiedene Steuern und die Zinsmarge bedeutet, dass eben nicht der gleiche Zinssatz für Ausleihungen und Einlagen anfällt. 

Praktische Portfoliokonstruktion

Weitere Themen: (Dies werde ich in den nächsten Wochen weiter erarbeiten)

Zeitaufwand für die Portfoliokonstruktion

Eigene Ziele

Eigene Fähigkeiten

Reihenfolge: Portfolioideal, Risk Management, Sell decision und erst ganz am Ende Kauf!

Portfolioumschlag (siehe auch Börsenumschlag oft viele 100% der Marktkapitalisierung im Jahr)

Börsenumschlag im Jahr (über 100%) 

Steuern (Dividenden oder Aktienrückkäufe besser?)

Tradingkosten (Depot / Broker Empfehlung)

Beta

StopLoss Einstellungen

Korrelationen

Einfache Heuristiken

Wissenschaftliche Überlegungen

Benchmark – passt die Benchmark? 

Stimmrechte wie nutzen? Zugang zur Hauptversammlung (kommt auf Aktiengattung an)

Alarme einstellen (z.B. bei Tradingview)

Buchempfehlungen – auch über Portfoliomanagement